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Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Europaquartier

Das Europaquartier ist das am zentralsten gelegene Teilgebiet in Stuttgart Rosenstein. Es grenzt direkt an den Stuttgarter Hauptbahnhof und wird durch das bestehende Europaviertel und den Mittleren Schlossgarten gesäumt. Zudem soll hier der Sonderbaustein A3 entstehen – er bildet den Auftakt in den neuen Stadtteil. Das Europaquartier ist ein urban geprägtes Teilgebiet, das von seiner Lage am Grünband der Athener Straße sowie den angrenzenden Schlossgarten profitiert.

Es wird vorgeschlagen, etwa 70 Prozent der Flächen für das Wohnen vorzusehen, etwa 20 Prozent beispielsweise für Gewerbe, Büros und Gastronomie und etwa 10 Prozent für soziale Angebote im Quartier. Zudem sind zwei Schulbausteine, ein Gymnasium und eine Grundschule, geplant. Die drei Nachbarschaften erfahren eine Gliederung durch die Schulbausteine. In Richtung Parkkante entstehen erhöhte Sockelzonen, die den Höhenunterschied in Richtung Schlossgarten ausgleichen und Platz für zum Beispiel gewerbliche, kulturelle und soziale Nutzungen bereithalten.
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Rosensteinquartier

Das Rosensteinquartier auf der Teilfläche B soll ein dichtes Quartier werden. Begrünte Dächer, Innenhöfe und Fassaden sollen für einen hohen Anteil an Grünflächen sorgen. Das Rosensteinquartier verbindet städtische Lebensqualität mit Wohnen im Grünen.

Es soll aus insgesamt vier Nachbarschaften bestehen, die einen vorgeschlagenen Anteil von etwa 70 Prozent für Wohnen und jeweils etwa 15 Prozent für soziale und gewerbliche Einrichtungen vorsehen. Im Rosensteinquartier sind außerdem die beiden Campusstandorte Nord und Süd angesiedelt, sodass Lernen und Bildung in diesem Stadtquartier besonders viel Platz einnehmen werden.
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Maker City

Auf dem C1-Gelände soll die Maker City entstehen. Sie gilt als urbanes Labor für die produktive Stadt. Das geplante Kreativquartier dient als Experimentierfeld für die weitere Entwicklung des gesamten Stadtteils. Es steht für eng miteinander verzahntes Wohnen und Arbeiten. Hier wird gelebt, gearbeitet, produziert und getüftelt. Das Experimentieren und Produzieren im Quartier wird in der Architektur sowie im Freiraum gelebt. Das dichte Neben- und Miteinander unterschiedlichster Nutzungen zeichnet das neue Quartier aus. Es wird vorgeschlagen, etwa 45 Prozent der dort verfügbaren Flächen für Wohnraum vorzusehen, etwa 45 Prozent für Gewerbe. Die restlichen etwa 10 Prozent für soziale Einrichtungen. Im Rahmen der IBA’27 sollen hier bis zum Ausstellungjahr 2027 erste Bausteine zu sehen sein: die „Pioniere Urbaner Produktion“ im Norden und die „Öko- und Sozialpioniere“ im Süden.
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Maker City
Pioniere Urbaner Produktion


Auf dem Areal soll gezeigt werden, dass ökologisch-soziales Wohnen, Arbeiten und städtische Produktion, Bildung und Kultur sowie urbane Landwirtschaft miteinander verbunden werden können und dass die Zusammenführung vermeintlich sich ausschließender Themen möglich ist. Im Vergleich zu den Öko- und Sozialpionieren liegt der Nicht-Wohnen-Anteil höher.
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Maker City
Öko- und Sozialpioniere


Dieser Bereich wird durch eine vielfältige Nutzungsmischung geprägt und soll gegenüber der nördlich angrenzenden Nachbarschaft einen hohen Anteil an Wohnnutzungen ausweisen. Verschiedene Nicht-Wohnnutzungen, die sich in der Erdgeschosszone durch eine sogenannte „Aurazone“ in den Außenraum erweitern können, tragen ebenso wie eine Kita zur gewünschten Nutzungsmischung im Quartier bei.
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