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Sonderbausteine

In Stuttgart Rosenstein gibt es einige Orte, die eine besondere Rolle im öffentlichen Raum einnehmen: Die sogenannten Sonderbausteine. Sie sollen ein Angebot für vielfältige öffentliche Nutzungen ermöglichen – frei zugänglich für alle. Die Sonderbausteine für Stuttgart Rosenstein sind sowohl in Neubauten verortet, aber auch in den identitätsstiftenden Bestandsbauwerken. Sie alle sollen Orte der Begegnung für die Menschen in den Quartieren und auch über Stuttgart Rosenstein hinaus werden: als öffentliche Flächen für Aufenthalt, Kommunikation, Freizeit und Erholung.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Sonderbaustein A3

Die Fläche liegt direkt am Manfred-Rommel-Platz, auf dem sich die Lichtaugen des Hauptbahnhofs befinden. Sie verbindet den Platz mit dem neu entstehenden Europaquartier und ist damit der Auftakt zum neuen Stadtteil Stuttgart Rosenstein. Mit einer Fläche von rund 60 × 117 Metern bietet das Baufeld Raum für zukunftsweisende Gestaltung.


Raum für Ideen: Internationaler Ideenwettbewerb

Vom 15. Mai bis zum 1. Juli 2024 können Vorschläge für die Nutzung der freiwerdenden Fläche am Hauptbahnhof über eine digitale Plattform eingereicht werden. Die besten Einreichungen werden prämiert, ausgestellt und sind Grundlage für die weitere Planung.

Alle können mitmachen. Von der Einzelperson bis zum Unternehmen, von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern bis zum Verein – jede Idee ist willkommen. Beiträge internationaler Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ebenfalls erwünscht.

Mehr Infos unter: www.rosenstein-stuttgart.de/beteiligung/ideenwettbewerb
Visualisierung: die wegmeister gmbh
Stadtmessungsamt Stuttgart
Sonderbaustein Wolframstraße (Neubau)

Der Baustein Wolframstraße könnte Raum für Konzerte und andere Veranstaltungen aus dem Bereich Musikkultur bieten. Zudem ist denkbar, den Baustein zusätzlich als Tagungszentrum für kleine bis mittelgroße Veranstaltungen zu konzipieren, um ihn rund um die Uhr für Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Schulen die Möglichkeit erhalten, diesen künftigen Baustein zu nutzen: Als Proberaum, Treffpunkt oder für andere Zwecke. Musikaffine Geschäfte sowie Cafés und Restaurants können sich ebenfalls hier ansiedeln.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Sonderbaustein Nord (Neubau)

Der Sonderbaustein Nord soll ein multifunktionaler Baustein werden und den Auftakt ins Nordbahnhofviertel bilden. Vorgesehen ist eine Multifunktionshalle für 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer für Sport- und Kulturveranstaltungen. Freizeitangebote und Vereinssport sowie soziale Einrichtungen wie zum Beispiel Kitas und Jugendtreffs beleben den Baustein. Ergänzt werden könnte er durch Cafés oder Kiosks, die für eine zusätzliche Belebung sorgen. Die günstige Lage ermöglicht laute Veranstaltungen und größere Besucherströme ohne negative Auswirkungen auf die angrenzenden Nachbarschaften.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Südliches Überwerfungsbauwerk (Bestand)

Das südliche Überwerfungsbauwerk könnte zu einer bespiel- und erlebbaren Skulptur werden. Es könnte Flächen für Kunst und Kultur, Spiel, Sport und Bewegung, Gastronomie aber auch für den konsumfreien Aufenthalt bieten. Das Bauwerk soll mit den kreuzungsfreien Radwegen weiterhin als Mobilitätsbauwerk genutzt werden und seine Konstruktion als Skulptur sichtbar gemacht werden.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Kulturhub (Neubau)

Der Kulturhub könnte als Werkstatthaus ein flexibler Baustein sein, wo Menschen die Möglichkeit haben, zu experimentieren und sich zu entfalten. Er ist direkt neben den Wagenhallen verortet. Als modularer Baustein könnte sich der Kulturhub den verschiedenen Bedürfnissen seiner Akteure anpassen.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Campus Süd (Neubau)

Der Campus Süd bildet den südlichen Abschluss des Rosensteinquartiers und befindet sich direkt zwischen Gleisbogenpark und Unterem Schlossgarten. Er soll eine Grund- und eine Gemeinschaftsschule sowie Flächen für Schulsportbeherbergen. Die Sporthallen und Freisportanlagen dienen neben der Schulnutzung auch Vereinen und der breiten Öffentlichkeit.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Campus Nord inkl. Lokschuppen (Neubau mit Bestand)

Der Campus Nord setzt den Fokus auf lebenslanges Lernen mit unterschiedlichen Bildungsorten und Lernwelten. Gymnasium, Realschule und Grundschule sollen zusammen mit dem Lokschuppen aus dem Jahr 1919 einen einzigartigen Ort bilden. Sein äußeres Erscheinungsbild soll erhalten bleiben. Die unterschiedlichen Strukturen und auch der Freiraum könnten Flächen zum Lernen, für Kunst, Kultur, Sport und Bewegung und generell für den Aufenthalt und offene Begegnungen bieten. Der Lokschuppen kann als Impulsgeber für die weitere Entwicklung des Rosensteinquartiers dienen.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur
Sonderbaustein Parkmitte

In der Mitte des Gleisbogenparks ist ein belebter Platz geplant. Hier gibt es Flächen für Cafés, Marktstände, ein Quartiershaus, für Picknicks, Spielplätze, temporäre Ausstellungen und Urban Gardening.

Die Parkmitte ist ein wichtiger Mobilitätsknoten mit einer neuen S-Bahn-Haltestelle und wichtigen Radwegeverbindungen. Es soll eine zentrale Stelle für multimodale Mobilitätsangebote entstehen: Von der S-Bahn aufs Leih-Fahrrad, vom Mietwagen in den Quartiersbus oder zu Fuß zum Taxi.
Visualisierung: asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur